Herbst-Winter 2026/27 wird das Haar weicher: Tragbare Bobs und ordentliche Shags lösen alles Scharfe ab , während Curtain Bangs die Wangenknochen umrahmen, statt die Stirn zu teilen. Bei der Farbe geht der Trend zu mehr Dimension – Espresso-Brauntöne und milchige Blondtöne stechen eisiges Platinblond aus. Glanzserums und luftgetrocknete Textur schlagen steife, lackierte Finishes, obwohl die Laufstege immer noch mit dramatischen, zurückgeslickten Dutts flirten. Sogar der feinzahnige Kamm deines Stylisten hat seinen großen Moment. Hinter diesen mühelos wirkenden Looks steckt viel mehr Politur, als man denkt.
Auf einen Blick
- Winterbobs und schlabbrige Lobs verbinden Struktur mit Softness und bieten dir tragbare, polierte Längen für die Saison.
- Curtain Bangs, geschwungener Pony und Side Bangs kommen zurück – mit weicheren, gesichtsumspielenden Formen statt scharfer Trennlinien.
- Sattes Braun und cremiges Milchblond lösen eisiges Platinblond ab und sorgen für dimensionale, pflegeleichte Farbe.
- Glänzende, an der Luft getrocknete „Glass Hair“-Texturen verdrängen steife, lackierte Finishes zugunsten eines natürlichen Glows.
- Schicke Hochsteckfrisuren, französische Zöpfe und gegelte Looks bieten dir polierte Alternativen zu undoneter Textur.
Der Bob wird weich, lang und tragbar für den Winter 2026

Was den Winterhaarschnitt angeht, hat der Bob seine messerscharfen Kanten leise gegen etwas eingetauscht, das im Alltag deutlich angenehmer ist.
Kinn- bis schlüsselbeinlange Schnitte führen diese Saison das Feld an und treffen genau diese schmeichelhafte Balance zwischen Struktur und Weichheit, ideal für Schal-Saison und Rollkragenpullover-Wetter. Stell dir das als die entspanntere Cousine des geometrischen Bobs vor, eine, die tatsächlich gerne einen Mantel trägt.
Der perfekte Winterbob: strukturiert genug, um bewusst gestylt auszusehen, weich genug, um eine Schal-und-Mantel-Pendlerstrecke zu überstehen.
Lobs und schulterlange Längen erleben gerade ihren Moment und beweisen, dass länger nicht gleich fauler bedeutet. Von Mikro bis Französisch – Vielseitigkeit ist momentan die wahre Superkraft des Bobs. Im Salon von Husby kann das Team aus zertifizierten Meisterfriseuren dir helfen, jeden dieser Trendlängen in einen auf deinen persönlichen Stil abgestimmten Schnitt zu übersetzen.
Stylisten überall verabschieden sich leise von der Besessenheit mit klaren Schnittkanten und setzen stattdessen auf Formen mit Bewegung, die Mützen, Feuchtigkeit und das allgemeine Chaos des Winters überstehen, ohne täglich einen Salonbesuch zu verlangen. Im Vergleich zum French Bob wirkt die gefiederte Variante leichter, mit mehr Gewicht in Richtung Ansatz für ein bewussteres Finish.
Vorhang-, geschwungener und seitlicher Pony prägen den Herbst-Winter-Fransen-Trend
Im Sinne des Abschieds vom linealgeraden, messerscharf geschnittenen Pony vergangener Saisons lernt der Pony in diesem Herbst, ein bisschen lockerer zu werden. Curtain Bangs werden länger und wispiger und umrahmen die Wangenknochen, statt die Stirn in zwei ordentliche Hälften zu teilen – denk an Bardot, nicht an stumpf geschnitten.
Curved Bangs bringen sanfte Bögen, in der Mitte am kürzesten und weich nach außen geschwungen, wie eine gut gebürstete Augenbraue. Auch Side Bangs feiern ihr Comeback, wobei die Ausgabe von 2026 texturiert und zur Seite gestylt ist, kein Ein-Augen-Mysterium mehr nötig. Feathered Fringes haben ebenfalls ihren Moment, wobei die längsten Strähnen meist bis zum unteren Rand der Augenbraue reichen, für zusätzliche Textur und Dimension.
Das gemeinsame Geheimnis hinter allen drei Varianten? Eine Rundbürste, ein bisschen Hitze und mit dem natürlichen Fall deiner Haare arbeiten statt dagegen. Weichheit statt Strenge ist das Salon-Buzzword dieser Saison – pflegeleichtes Styling, das trotzdem mühelos zusammengestellt wirkt. Wer einen neuen Pony mit einer frischen Farbe kombinieren möchte, für den kann eine individuelle Typberatung helfen herauszufinden, welche Pony-Form am besten zur gewünschten Farbe und Gesichtsform passt.
Weiche Schichten und Shags bringen mühelose Bewegung in jede Länge

Soft Layers haben gerade ihren großen Moment, und der Shag dieser Saison hat seine rebellische Kante gegen etwas deutlich Poliertes eingetauscht.
Vorbei sind die Zeiten der wild-zerzausten, grob geschnittenen Shags von früher—die heutige Version behält die Länge bei und lässt gesichtsumspielende Layers die stille Arbeit des Formens und Weichzeichnens übernehmen.
Stell es dir vor wie das Glow-up des Shags: gleiche rebellische DNA, aber mit neuem Sinn für Anstand, und deutlich alltagstauglicher für die Weihnachtsfeier im Büro. Dieser moderne Look setzt auf feines Point Cutting und Rasiertechnik im Inneren, um die Layers zu einer weichen, undone Textur zu verschmelzen. Damit die Form frisch bleibt, empfehlen Stylisten alle 4–6 Wochen einen Haarschnitt, um die Layers zu erhalten und Spliss zu vermeiden.
Weiche Schichten, natürliche Form
Was Herbst/Winter 2026/27 angeht, hat sich das Haar entschieden, sich ein bisschen zu entspannen, und tauscht messerscharfe Linien gegen die Art von losem, glänzendem Bewegungsspiel, das aussieht, als wäre es durch Zufall entstanden (ist es aber nicht).
Layers werden jetzt nahtlos ineinander verblendet, keine offensichtlichen Stufen, keine verräterischen Kanten – nur weiche Übergänge, die die Länge erhalten, während die Bewegung für sich spricht. Stylisten kürzen die Konturen mittlerweile dezent auf Schlüsselbeinlänge und darunter, ausdünnend von innen statt von außen zu schneiden, und weichen Face-Framing-Strähnen ab, statt sie scharf einzuschneiden. Der Lohn: Lift, Schwung und eine Nachwachsphase, die tatsächlich absichtlich aussieht. Egal ob dein Haar fein, wellig oder glatt wie ein Brett ist, dieser Schnitt schmeichelt der Textur, statt gegen sie anzukämpfen.
Stell es dir wie die Anti-Blunt-Bob-Rebellion vor – raffiniert, alltagstauglich und zum Glück verzeihend zwischen den Salonbesuchen. Viele der Soft-Shags und Mid-Length-Looks dieser Saison setzen sogar auf eine wöchentliche Protein-Balance-Maske, um die federleichten Spitzen stark zu halten, während die Layers ihre Arbeit machen.
Kormorane werden poliert
Der Shag borgt sich seine Grundstruktur aus den 70ern, verabschiedet sich aber vom Aschenbecher-und-Attitüde-Vibe und zeigt sich 2026/27 aufgeräumt. Wilde Zerzaustheit ist out; weiche Schichten, gesichtsumspielende Strähnen und erhaltenes Volumen am Oberkopf sind in. Denk weniger an Rockstar-Vokuhila, mehr an poliert-verspielte Bewegung—erreicht durch gezieltes Ausdünnen statt wildem Drauflosschneiden.
Kürzere Varianten setzen auf wangenstreifende Stufen, mittlere Längen treffen den Sweet Spot aus Textur und Handhabbarkeit, während längere Shags die Schichten weich ineinander übergehen lassen, um den gefürchteten strähnigen Spitzen-Look zu vermeiden. Für alle, die noch mehr Volumen wollen, ohne sich drastisch die Haare kurz schneiden zu lassen, kombiniert der Shaggy Lob die Struktur eines Long Bobs mit luftigen, texturierten Schichten. Der letzte Schliff? Tausch das matte Texturspray gegen ein leichtes Glanzserum und föhn die Haare mit einer Rundbürste für Schwung statt Knistern. Salon-Geheimnis: weniger Produkt, mehr gezielte Führung. Das Ergebnis—müheloses, raffiniertes und total anfassbares Haar.
Reiche Brünette und milchige Blondtöne führen die Farbtrends 2026 an
Die Farbgeschichte des Winters 2026 gehört zwei Lagern, und beide schonen angenehm sowohl den Geldbeutel als auch den Terminkalender.
Satte Brauntöne – Espresso, Mokka, Teddybraun, angesengtes Kakao – übernehmen die Führung, verfeinert mit Lowlights und Glanz, damit das Haar nie flach wirkt. Colorist:innen lieben dieses Lager, weil es wunderbar unauffällig herauswächst und dir den gefürchteten Root-Panic-Anruf erspart. Diese Pflegeleichtigkeit erinnert an den Reiz von semi-permanenten Formeln, die allmählich verblassen, statt abrupte Auffrischungen zu verlangen.
Espresso, Mokka, Teddybraun – satte Brauntöne wachsen wunderbar unauffällig heraus und ersparen dir den gefürchteten Root-Panic-Anruf.
Blondinen tauschen unterdessen eisiges Platin gegen etwas Cremigeres ein: Milchblond, Frosted Pearl, Butter-Gold, Iced Chestnut. Denk an „kühl, aber nicht hart“, weicher gemacht durch Beige- und Champagner-Reflexe statt knallharter Bleiche.
Das Geheimnis hinter beiden Trends? Dimension statt Drama. Ein paar gezielte Strähnchen Ton bewirken mehr Schmeichelhaftes als jede komplette Über-alles-Behandlung. Brauntöne gewinnen bei der Pflege, Blondtöne beim Luxus-Effekt – such dir dein Lager passend aus. Diese Saison spiegelt mit ihrer allgemeinen Zurückhaltung eine breitere Abkehr von eisigen, pflegeintensiven Fast-Weißblondtönen hin zu weicheren, natürlicher wirkenden Finishes wider.
Glanz und lufttrocknende Textur ersetzen diese Saison strenges Styling

Farbe mag in dieser Saison die Hauptrolle spielen, aber das Styling inszeniert leise seinen eigenen Umsturz: Vorbei ist die knusprige, lackierte Helm-Frisur vergangener Saisons, jetzt kommt die glänzende Textur, als kämst du direkt aus der Dusche – die aussieht, als hättest du dich bemüht und gleichzeitig auch nicht.
Sportmax schickte Models mit natürlich getrockneten Haaren über den Laufsteg – feuchte Strähnen, minimaler Aufwand, maximale Wirkung. Anderswo feierte Paris glasartigen Glanz, erzielt nicht durch Hitze, sondern durch cleveres Schichten von Produkten: ein Hauch Glanzserum, ein Spritzer Shine-Spray, fertig. Dieser Nass-Haar-Effekt hat sich zu einem dezenteren, hochglänzenden Finish entwickelt, das oft Glashaar genannt wird und mittlerweile in Tausenden von Posts online getaggt ist.
Der Geheimtipp dabei ist Zurückhaltung – leichte Formulierungen statt schwerer Fixierer. Texturspray sorgt für mattigen Halt bei undone Waves; Creme oder Gel verleiht Politur ohne Steifheit. Marken wie Schwarzkopf Professional prägen diese Bewegung hin zu mühelosen, minimal bearbeiteten Finishes weiterhin, verwurzelt in über einem Jahrhundert Haarpflege-Innovation. Es ist Styling mit wenig Aufwand, das aber wie hohe Absicht wirkt – der Beweis, dass „faules Haar“ trotzdem völlig durchdacht aussehen kann.
Runway Hochsteckfrisuren und schlichte Looks für den Winter-Style
Angesichts all des unfertigen, glanzbetonten Haars starteten die Laufstege eine stille Rebellion: Hochsteckfrisuren und zurückgegelte Styles, die aussehen, als wären sie mit einem T-Lineal gebaut worden. Französische Zöpfe und Prinzessinnen-Dutts kehrten zurück, aber ohne jede Verspieltheit—jede Strähne sitzt, jeder Scheitel messerscharf gezogen. Denk an Architektur, nicht an Zufall.
Glattes Haar hingegen ging voll in den nassen Look, bis zum Spiegelglanz gegelt und einen eigenen Laufsteg-Credit wert. Beide Richtungen teilen eine Philosophie: Kontrolle über Chaos. Unter übergroßen Mänteln und strukturierten Schultern behalten diese Styles ihre Form, ohne um Aufmerksamkeit zu buhlen. Diese Präzision spiegelt den Fashion-Fokus der Saison auf Outerwear und skulpturale Silhouetten wider, bei denen architektonische Volumen nach ebenso strukturiertem Haar verlangten. Für alle, die unter der Glätte ein mutigeres Statement suchen, bieten dramatische Tiefen wie Blauschwarz den starken Kontrast, den die Winterpalette dieser Saison verlangt.
Leg dir starken Halt-Gel und einen feinzinkigen Kamm zu—Präzision ist hier nicht verhandelbar. Die Quintessenz? Die Haare dieses Winters sind nicht dekorativ, sie sind durchdacht—weniger Schnörkel, mehr Form.
Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Herbst-Winter 2026/27 hält es bei den Haaren angenehm unkompliziert. Weiche Bobs, Curtain Bangs und milchige Blondtöne sind die Looks, nach denen momentan alle fragen – nichts Lautes, einfach entspannte Leichtigkeit. Ein bisschen leichter Glanz, luftgetrocknete Wellen, und du bist schon fertig.
Stylisten sind sich in einem Punkt einig: Ein guter Schnitt bringt mehr als jedes Produkt in deinem Regal. Stimmt die Form, kannst du an den meisten Tagen auf Hitze-Tools verzichten. Weniger Styling-Aufwand, gesündere Haare – das ist der Deal, der sich diese Saison lohnt.
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